Ferienwohnung La Gomera

 

 

 

Zwischen Felssturz

 

 

 

 

 

 und Regenbogen

 

 

 

 

 

Urlaub auf Gomera

 

 

 

 

Licht und Schatten

Über das Licht von La Gomera zu berichten, hieße Eulen nach Athen tragen. Also sprechen wir über den Schatten, z.B. im Valle Gran Rey.

Dass alle halbe Jahre innerhalb eines Tages der Sand vom Playa Valle Gran Rey durch starke Wellenbewegung mehr oder weniger komplett verschwindet, ist kein wirkliches Drama, sondern eine Laune der Natur. Nett wie die Natur ist, baut sie den Sandstrand dann wieder auf, auch wenn das mehrere Monate dauert. Weniger nett ist das was Menschen verursachen, nicht nur den 2. Weltkrieg und diverse Massenmorde, sondern auch den alltäglichen Wahnsinn.

Sonntag 12 Uhr läuten im Valle Gran Rey die Glocken der nahe dem Rathaus gelegenen Kirche und zwar 15 Minuten lang, grad so als ob die Gläubigen und auch die Ungläubigen, Urlauber, Aussteiger und Touristen, die ihre Ruhe haben wollen, schwerhörig oder taub wären. Im Rathaus kriegt das keiner mit, denn es ist ja Sonntag. Wäre der unangenehme Lärm aber nicht am Sonntag, sondern am Montag, so würde man im Rathaus wohl meinen, das Gescheppere der Glocke wären die Posaunen von Jerichow und damit von Gott höchstpersönlich abgesegnet, so dass man nichts dagegen unternehmen braucht.

Eine andere schwere Plage im Valle Gran Rey sind junge einheimische Männer, die abends mit ihren auffrisierten und düsenflugzeugartigen Lärm erzeugenden Motorrädern mit geschätzt 90 km/h von Borbalan Richtung Calera rasen (15.12.2018), obwohl nur 30 km/h zugelassen sind. Aber auch tagsüber werden erholungssuchende Urlauber von - vermutlich unter schweren sozialen Verhaltensstörungen nach ICD 10 zu diagnostizierenden - männlichen Motorrad- und Mopedfahrern terrorisiert, die nicht nur durch die Calle la Playa donnern. Einer von denen ist uns vor die Kamera gelaufen(21.12.2019).

 

 

 

 

Im Rathaus scheint der Lärmterror niemanden zu stören, vielleicht weil man dort bereits schwerhörig oder weil es der eigene missratene männliche Nachwuchs ist, der das Valle Gran Rey terrorisiert.

Neben den spätpubertierenden Motorradjunkies gibt es auch noch die Sorte "Ich und mein Motorad", die versuchen, das Tal mit unangenehmer Lärmbelästigung zu dominieren. Hier handelt es sich vermutlich um ältere männliche Narzissten aus Deutschland, die - statt selbstverliebt in den Spiegel zu schauen oder an eine Palme zu pinkeln, um ihr Revier abzustecken, was sie besser tun sollten, weil weniger gemeingefährlich - aller Welt, die es nicht hören will - mitteilen wollen: Hört alle her, jetzt fahre ich, der muttergebundene deutsche Narzisst durchs Valle Gran Rey.

Auch sonst kann das Valle Gran Rey nur bedingt als ruhiges Tal bezeichnet werden. Die einheimische Bevölkerung und offenbar ihr vorstehend die Gemeindeverwaltung von Valle Gran Rey verwechseln offenbar laut mit schön. Daher finden insbesondere im Dezember lautstarke Krachkonzerte und Discobeschallungen in Vueltas und Borbalan bis Mitternacht statt, so etwa am 14.12.2019, so dass man lärmgeschädigten Pauschalurlaubern nur empfehlen kann, von ihren Reiseveranstaltern und der Inselregierung unter dem Präsident des Inselrats Casimiro Curbelo Curbelo (seit 1991, zuletzt 2015 wiedergewählt) und damit länger im Amt als Bundeskanzlerin Angela Merkel - die man hier mitunter bei einer Wanderung oder mittenmang des einfachen Volkes auf einer Fähre begegnen kann - Schadensersatz zu fordern.

Sonst gibt es auf La Gomera eine Menge Investruinen und häßliche sozialistische Staatspaläste, die offenbar mit billigen Geld von der EU und in Umlauf gebracht von der Europäischen Zentralbank in die Pampa gesetzt wurden und dann langsam verfallen (der Valle Bote 103 berichtete unter dem Titel "Das Thalasso von Hermigua"). Brüssel und der Bundesrechnungshof ist weit und die deutschen Steuerzahler - masochistisch wie sie mehrheitlich sind - wünschen sich nichts mehr, als dass die SPD und die mit ihr kopulierende CDU noch mehr Steuern erheben, damit über den Umweg über die Europäische Union weitere Bauruinen auf der kleinen Insel errichtet werden können.

Auch andere Schattenseiten der kleinen Insel werden wenig öffentlich kommuniziert, so etwa Einbrüche in Ferienwohnungen, so etwa in der Silvesternacht 2019/2020 in Calerera im Valle Gran Rey. Die ahnungslosen Touristen feiern unten in Playa oder in Vuelteas, so haben es die vermutlich ortskundigen Einbrecher (vermutlich aus der unmitttelbaren Nachbarschaft leicht, über unabgeschlossene Fenster in die Ferienwohnung zu klettern und mitzunehmen was sich des Mitnehmens lohnt, also in der Regel Bargeld.

Etwas nebulös auch die Abwaser- und Müllentsorgung auf La Gomera. Zwar gibt es im Valle Gran Rey eine Kläranlage, wie die aber funktioniert und wo die Rückstände dann schließlich landen, vermutlich im Meer oder auf einer Klärschlammdeponie im Innern der Insel, wo ein ganzer Barranco mit den Unmengen am Müll vollgeschüttet wird. Im Valle Gran Rey hat die Stadtverwaltung überall Abfallkörbe aufgestellt, die jeden Tag mit neuen Plastiksäcken bestückt werden, die das Müllaufkommen zusätzlich verstärken. An windige Tagen, die hier nicht selten sind, flattern die Plastiksäcke wie Windsäcke im Wind, den darin befindlichen Abfall trägt der Wind ins Meer, das ist ja groß genug, und auf ein paar Tonnen Müll Made in Gomera kommt es wohl nicht an. Auf die Idee, die vorhandenen müllerzeugenden Abfallkörbe durch Abfallkörbe auszutauschen, die ohne Plastiksäcke auskommen, scheint in der Stadtverwaltung noch niemand gekommen zu sein. Hier denkt man vermutlich noch in den Katergorieren des vorigen Jahrhunderts, wo Krach und Müllerzeugung als Zeichen für Wohlstand gedeutet wurden.

Was gib es sonst noch zu berichten, ach ja, die deutschen Touristen, die zu 90 % im 14-Tagestakt ausgetauscht werden. Davon jede Menge typischer WählerInnen der Vielfliegerpartei Bündnis90/Die GrünInnen, eine Partei, die vortäuscht, sich für den Klimaschutz einzusetzen, tatsächlich aber das Ziel verfolgt, dass nur ihre eigene Wählerklientel mittels Flugzeug die ganze Welt bereisen darf. Daher auch die Einführung einer Flugsteuer, die die armen Menschen, also Nichtwähler oder Wähler der Linkspartei, daran hindern soll, es dem aus Steuergeldern gut bezahlten Wahlvolk der GrünInnen nachzutun. Die Dummdödel, die weder die Revoluzzerpartei Die Linke, noch die GrünInnen, wählen, sondern die staatsbürokratischen Parteien SPD und CDU, trifft man auf Gomera nur selten, denn diese scheuen in aller Regel die Überfahrt von Teneriffa nach Gomera oder wählen die Sparvariante eines Tagesausfluges, um dann zu Hause zu behaupten, sie hätten die Welt gesehen, dabei haben sie die ganze Zeit nur ins Bierglas und in die BILD-Zeitung geschaut und dummes Zeug geschwatzt. So kommt es, dass sich die Zahl der Dummdödel im Valle Grey in Grenzen hält. 

 

 

 

Playa de la Calera

 

 

 

Playa del Inglés

Für Freunde der Freikörperkultur (FKK) ist am Playa del Inglés gesorgt.

Wenn nicht gerade der letzte Sturm den schwarzen Sandstrand davongespült hat, ist hier ausreichend Platz für alle, die es mögen, sich zwischen anderen nackten Menschen aufzuhalten. Zum Schwimmen ist der Playa del Inglés eher nicht zu empfehlen, da hier oft starker Wellengang herrscht und Wasserströmungen einen unter Umständen auf Nimmerwiedersehen auf das Meer hinaustragen können. So verkündet ein verblasstes Schild, dass hier in den Jahren mehr als 20 Menschen ums Leben gekommen sind. Also nicht übermütig ins Wasser springen und schon gar nicht unter Alkohol oder mit Kreislaufproblemen.

 

 

 

 

 

 

An- und Abreise 

La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste Insel der Kanarischen Inseln. Zu erreichen von Teneriffa aus mit der Fähre oder per Flug.

Vom Flughafen Teneriffa Süd mit dem Schnellbuss (40) ohne Zwischenstopp nach Los Christianos (3,20 €). Etwas langsamer, weil überall anhaltend, der Bus 111. Von der Busstation in Los Christianos zu Fuß durch die Einkaufsstraße ca. 1 Kilometer bis zum Fährhafen. Dort ein erstes Aufatmen und ein kühles Bier auf der Terasse der Fährstation - Dunkeldoitschland und unangenehme schmatzende Flugnachbarn liegen nun wirklich hinter einem.

Fähre Armas (34,40 €) oder Fred.Ohlsen. Die Armas fährt eine gute Stunde bis San Sebastian, der Hauptstadt von La Gomera. Die Fahrt mit der Armas hat den Vorteil, dass man sich während der Überfahrt im Freien auf dem Oberdeck aufhalten kann, dort ist auch die auf den Fähren von Armas und Olsen übliche Beschallung mit schrecklicher Dudelmusik nicht so penetrant wie unter Deck.

Mit etwas Glück sieht man vom Oberdeck aus Delfine oder eine einsam daherschwimmende Schildkröte. Wie in Deutschland kommt es wohl auch hier gelegentlich zu Zusammenstößen, bei der das freilebende Wild - auch Delfine - den Kürzeren zieht.

Ab San Sebastian mit dem Bus nach Valle Gran Rey (5,00 €). Wem im Bus leicht schlecht wird - der Bus fährt gefühlt 100 Kurven, nicht selten dicht an steilen Abhängen, so dass man sich wünscht, der Fahrer möge nicht vom Wege abkommen - der sollte vielleicht mit der Benichi Express Fähre von San Sebastian nach Valle Gran Rey fahren. Bei stärkerem Wind und Wellengang kann aber auch diese Fahrt zu Übelkeit führen. Die Beschwerlichkeit der Anreise hat aber auch einen Vorteil, der deutsche Durchschnittstourist schafft es in aller Regel nur bis Teneriffa. Schafft er es ausnahmweise mit der Fähre bis San Sebastian, rennt einmal durch die einschlägigen Läden, trinkt drei Bier, rülpst vier mal, um dann mit der nächsten Fähre wieder nach Teneriffa zu fahren.

 

Falls Ihr wissen wollt, was man hier im Valle so machen kann, wie man an eine gute Unterkunft kommt oder anderes mehr 

 

info@ferienwohnung-la-gomera.de

 

 

La Gomera
01.11.2019 Reisen ∙ hr-fernsehen

La Gomera, die zweitkleinste der kanarischen Inseln, sei das wildeste Eiland des Kanarischen Archipels, heißt es. Die Landschaften sind beeindruckend. Mal geht es durch wüstenartige, steile Schluchten, mal durch mystischen Nebelwald, in dem Moose die Bäume verkleiden, und dann wieder durch eine Felsklamm, die zu einem imposanten Wasserfall führt: Wer auf La Gomera wandert, wird immer wieder mit neuen Eindrücken belohnt.

https://www.ardmediathek.de/hr/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS83MzQyMA/

 

 

 

 


 

 

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Wanderin aus Castrop-Rauxel stirbt bei tragischem Unfall auf Kanaren-Insel La Gomera

 

 

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